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Kriegerdenkmal Gehofen

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Als 1924 das Kriegerdenkmal auf dem Kirchplatz anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Kriegervereins erbaut wurde, fand man bei Ausschachtungsarbeiten mehrere zusammen- liegende Menschenknochen und -schädel, ein Zeichen dafür, das hier ein oder zwei Massengräber gewesen sind.

 

Die gefundenen Gebeine waren alle mit Kalk überstreut. Man nimmt deshalb an, daß zur Zeit der Beerdigung dieser Leichen eine schwere ansteckende Krankheit in Gehofen gewütet hat. Tatsächlich hat kurz nach dem 30jährigen Krieg die Cholera in Gehofen viele Opfer gefordert.

 

Die gefundenen menschlichen Überreste sind unter dem Kriegerdenkmal zusammengelegt worden. Einige Schuljungen haben Totenköpfe verschleppt. Überliefert ist, dass Werner Volland einen Totenkopf mit nach Hause genommen und dort als Andenken aufbewahrt hat.

 

Gedenktafel

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